Kognitives Fähigkeitsprofil
Gleicher IQ. Völlig verschiedene Köpfe.
IQ, EQ, Persönlichkeitstypen: Eine Zahl und ein paar Buchstaben erklären nicht, wie Sie denken. Sehen Sie in acht kognitiven Bereichen, welche Form Ihre Intelligenz hat.
Beide 117. Und doch nichts gemeinsam.
Die beiden Personen unten haben denselben kognitiven Gesamtindex von 117. Die Zahl ist identisch. Die Form, die ihre acht Bereiche zeichnen, fällt völlig anders aus.
Erläuternde Beispiele, keine echten Ergebnisse.
Acht kognitive Bereiche
MOSAIC-48 misst mit 48 Aufgaben acht kognitive Bereiche. Danach sehen Sie einen Gesamtindex und Ihr eigenes Profil über acht Achsen. Alle Aufgaben sind selbst entwickelt, nach Messprinzipien aus der kognitionswissenschaftlichen Forschung.
| Fluid Reasoning | Discovering and applying rules in novel problems |
|---|---|
| Visual-Spatial | Rotating, decomposing and assembling forms mentally |
| Working Memory | Holding information while transforming and using it |
| Quantitative Reasoning | Handling numerical relations and uncertainty |
| Learning Efficiency | Acquiring newly learned rules and retaining and transferring them |
| Verbal Reasoning | Grasping conceptual and logical structure in language |
| Attention Control | Inhibiting irrelevant information and switching rules flexibly |
| Processing Speed | Comparing and identifying simple visual information quickly and accurately |
Grundlage der Messung
Die Aufgabenformate haben wir selbst entwickelt. Als Grundlage dienten die Messprinzipien des hierarchischen CHC-Modells kognitiver Fähigkeiten, des offenen ICAR-Projekts, des Berlin Numeracy Test und des Cognitive Reflection Test. Kein Item ist aus bestehenden Verfahren übernommen. Der Aufgabenpool wurde neu geschrieben und zielt auf dieselben kognitiven Operationen.
So läuft der Test ab
- Regeln lernen: Sie prägen sich kurze Umformungsregeln ein und wenden sie sofort an.
- Gemischte Blöcke: Schluss-, Raum-, Zahlen- und Sprachaufgaben wechseln sich ab.
- Gedächtnis und Tempo: eigene Abschnitte mit begrenzter Anzeigedauer und Zeitlimit.
- Verzögerte Aufgaben und Abschluss: Die anfangs gelernten Regeln kommen erneut zum Einsatz, danach werden die Ergebnisse berechnet.
Vor dem Start
- Bearbeiten Sie den Test in einer ruhigen Umgebung ohne Unterbrechung. Er dauert etwa 20–25 Minuten.
- Verzichten Sie auf Notizen, Taschenrechner und Zoomfunktionen. Manche Aufgaben erscheinen nur für begrenzte Zeit.
- Ein Zurück zu früheren Aufgaben gibt es nicht. Nach einem Neuladen der Seite geht es am zuletzt gespeicherten Punkt weiter.
Enger messen: der Präzisionstest mit 96 Aufgaben
Doppelt so viele Aufgaben messen keine neuen Fähigkeiten. Sie messen dieselben acht Bereiche feiner. Bei zwölf Aufgaben je Bereich schrumpft der Messfehlerspielraum eines Bereichswerts von etwa 11,8 auf 8,3 Punkte, und in mehr Sitzungen lässt sich die Reihenfolge der beiden stärksten Bereiche am Ende klar benennen.
- 20–25 Minuten · sechs Aufgaben je Bereich
- Gesamtindex-Schätzbereich ±4–8 Punkte · Messfehlerspielraum eines Bereichswerts etwa ±11,8 Punkte
- Liegen die beiden stärksten Bereiche im Spielraum, erscheint ein Mischtyp
- Etwa 40 Minuten · zwölf Aufgaben je Bereich
- Messfehlerspielraum eines Bereichswerts: etwa ±8,3 Punkte (rund 30 % enger)
- Bei einer Wiederholung kommen zuerst Aufgaben, die Sie noch nicht gesehen haben
Die Angaben zum Messfehlerspielraum sind Schätzwerte, berechnet aus der Aufgabenzahl und der Schwierigkeitsmischung. Für den Präzisionstest liegen noch keine eigenen Pilotnormen vor, deshalb greift er auf die vorläufige Referenzverteilung des vollständigen Tests zurück.